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Wanderritt im Hegau-Ecklartsmühle








Wanderritt mit Gerry Wendel von der Eckartsmühle

Wer wanderreiten will, darf sich getrost unseren Freunden von der Bundeswehr-Reiterabteilung Weingarten anschließen. Die kennen sich aus und wagen es auch, unbekannte Gegenden zu erforschen:

Am 1. und 2. Oktober 2011 fuhren wir zunächst ins nördliche Hegau zur Eckartsmühle (www.wanderreiten-am-bodensee.de). Hier empfingen uns Sandra und Gerhard Wendel, die dort ihre herausragend ausgebaute Wanderreitstation Eckartsmühle betreiben (78355 Hohenfels - OT Mindersdorf; Tel. 07775 / 938615, Fax 07775 / 938616, info@wanderreiten-am-bodensee.de). Wir, das sind vier Freunde aus der BWRA, hatten die richtige Wahl getroffen, denn wir fühlten uns sehr wohl. Nach der Ankunft gegen halbneun gab es einen aufmunternden Kaffee mit Gebäck und dann ging es los: Wir ritten, geführt von Gerry Wendel, bis gegen 12.30 Uhr zum Tipihof in Sauldorf (TipiHof, Annette & Jürgen Bechtold, Hardthöfe 9; 88605 Sauldorf Telefon.: 07777-939616, Fax: 07777/939257info@tipihof.de, www.tipihof.de). Das Westerndorf bietet nicht nur für die Reiter eine angenehme und gastfreundliche Unterkunft, sondern auch Platz für die Pferde, wo sie auf den Weiterritt warten können, versorgt mit Heu und Wasser ? sicher angebunden oder frei eingestellt. Gegen 13.30 Uhr kam sogar die Sonne heraus und wärmte uns so, dass wir noch eine weitere Stunde sitzen blieben, um die Sonne zu genießen.

Gerry kennt sich als Wanderreitführer hervorragend in seiner Region aus und führte uns über verschlungene Wege durch Wald und Flur zurück zur Eckartsmühle. Unterwegs nutzten wir die Gelegenheit, unsere Pferde ausgiebig im Wasser einer ganzen Reihe von aufgelassenen Kiesgruben zu tummeln. Das war richtig toll. Nach unserer Rückkehr fuhren wir unsere Transportgespanne hinauf nach Langenhardt bei Sigmaringen. Hierher sollte unser Ritt am zweiten Tag führen. In Langenhardt wollten wir unser Abenteuer bei einem Reiterfest ausklingen lassen, das gerade dort stattfand.

Der Abend wurde dann sehr gemütlich, nahrhaft dank der guten Küche von Sandra, und auch sonst recht rund. Jeder erzählte von früheren Erlebnissen und vor allem Gerry beeindruckte uns mit seinen vielfältigen Eindrücken seiner ebenso vielfältigen Ritte über die Alpen und in anderen Gegenden.

Nach einem sehr guten Frühstück sattelten wir die Pferde, die sich auf den geräumigen Weiden des Hofes gut erholt zeigten. Diesmal hielt sich der Nebel nicht so lange, so dass wir bald in wärmender Sonne reiten konnten. Die Mittagspause verbrachten wir in einem netten Gasthof unterwegs, um dann gegen 15.30 Uhr in Langenhardt anzukommen. Ein schönes Reiterlebnis klang aus bei gutem Essen und einem letzten Umtrunk und endete nicht ohne ein dickes Kompliment an Gerry und Sandra, die für den gelungenen, erholsamen Ritt alles getan hatten.
(stb)
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